Elisenlebkuchen aus der Weihnachtsbäckerei

BackenRezepte

An diesem Wochenende habe ich endlich das erste Mal für Weihnachten gebacken! Da Elisenlebkuchen noch so zwei bis drei Wochen liegen sollen (oder dürfen), bevor sie so richtig lecker sind, habe ich mit ihnen meine Weihnachtsbäckerei eröffnet.

Für ca. 40 Stück benötigt ihr:

  • 1 Bio-Zitrone
  • 50 gr Zitronat
  • 50 gr Orangeat
  • 3 Eier (Größe M)
  • 250 gr Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL gemahlene Nelken
  • 250 gr gemahlene Mandeln
  • 40 Oblaten (Durchmesser 70 mm)
  • Backpapier für die Bleche

Und für die Verzierung:

  • 150 gr Puderzucker
  • 1 EL Arrak
  • Mandelstifte
  • Schokolade (nach eurem Geschmack)

Erst einmal wascht ihr die Zitrone, trocknet sie ab und reibt dann die Schale dünn ab. Zitronat und Orangeat hackt ihr – trotz akuter Klebegefahr – sehr fein. Und jetzt das Wichtigste: Schlagt die Eier und den Zucker über einem heißen Wasserbad schaumig, und zwar sehr schaumig. Ich dachte nämlich nach kurzer Zeit „Och, Arm tut weh, reicht“ und habe am Ende nicht so viel Teig bekommen, wie ich wollte, und auch nicht die perfekte Konsistenz der Lebkuchen. Also: Rühren, was das Zeug hält! Am besten geht das in einer Metall-Rührschüssel und immer daran denken, dass das Wasser im Wasserbad zwar heiß, aber nicht kochend sein soll.

Nachdem ihr also alles so schaumig gerührt habt, dass ihr glaubt, euch fällt der Arm ab, gebt ihr Zimt, Nelken, Zitronenschale, Zitronat und Orangeat hinzu. Anschließend hebt ihr die Mandeln unter.

Belegt die Backbleche mit Backpapier, streicht den Teig fingerdick auf die Oblaten, legt sie auf die Bleche und lasst sie 12 Stunden lang trocknen.

12 Stunden später findet ihr euch wieder in der Küche ein, hofft, dass niemand in der Nacht euren Lebkuchenteig verputzt hat, und heizt den Backofen auf 160º vor. Backt die Lebkuchen auf mittlerer Schiene 20 Minuten lang und lasst sie anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen.

Wenn die Lebkuchen kalt sind, rührt ihr den Zuckerguss an: Puderzucker, Arrak und ca. 3 EL heißes Wasser mischen und die Lebkuchen damit überziehen und, bevor die Glasur trocknet, mit Mandelstiften verzieren, wenn ihr mögt. Für die Schokoladenglasur habe ich Zartbitterschokolade im Wasserbad geschmolzen (ihr seht also, das Wasserbad spielte in den vergangenen Tagen eine zentrale Rolle hier) und die Lebkuchen damit bepinselt.

Wenn alles gut getrocknet ist, lagert ihr die Lebkuchen in einer schönen Keksdose. Und das Wichtigste: Während der Zubereitung ordentlich naschen! Trotz meiner nicht ganz so perfekten Konsistenz sind sie nämlich echt lecker! Nom.

Comments (5)

 

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    • Hi liebe Andrea,

      ich wünsche dir viel Spaß beim Backen 🙂 Wie machst du denn deine Elisen? Ich selbst mag Arrak einfach total gern und finde, das gibt den Lebkuchen noch so einen punschig-weihnachtlichen Geschmack. Hast du noch einen Tipp für die Glasur?

      Viele Grüße!

      • Ich kenne Arrak nur aus Sri Lanka und das war doch ziemlich stark… 🙂 Aber ich probiere es beim nächsten mal aus. Das Rezept stelle ich gleich mal online. Ich muss gestehen, ich liebe Schokoladenglasur, daher habe ich meine so gemacht 😀
        Liege Grüsse, Andrea

  • Versuch’s doch einfach mal mit Arrak-Aroma, da kannst du nichts falsch machen. Das steht im Moment eigentlich in jedem Supermarkt in diesen Weihnachtsbäckerei-Aufstellern, wo man eigentlich fast jedes Gewürz bekommt, das man braucht. Und danke für’s Rezept! 🙂 Alles Liebe, Marina