Eine kleine Football-Party (mit Burgern!)

FeiernIdeenKochenRezepte

Heute verrate ich euch noch, was wir mit der leckeren Bacon Jam am Wochenende angestellt haben (es gab mein Lieblingsessen, juhuu!). Dazu muss man wissen, dass mir in letzter Zeit Footballschauen immer mehr Spaß macht – was wohl daran liegt, dass ich endlich die Regeln verstanden habe und jetzt richtig mitfiebern kann. Auch wenn mein Herz in erster Linie immer für den Fußball schlagen wird, ist Football vor allem jetzt in der Winterpause eine schöne Abwechslung. Auch, weil es mir soooo viel Spaß macht, eine Superbowl-Party mit unheimlich viel American Food zu schmeißen! Dieses Jahr habe ich mit dem Basteln schon früher angefangen, weil die Green Bay Packers in den Playoffs um die Teilnahme am Superbowl mitspielen. Und man muss die Feste eben feiern, wie sie fallen, richtig? 😉

Soviel also zur Vorgeschichte – jetzt zum Wesentlichen: Es gab Burger mit Bacon Jam und Süßkartoffel-Pommes (und jede Menge zu lachen mit unseren Green Bay-Photoprops!)

Für meine Pommes braucht ihr:

Gefrierbeutel
Süßkartoffeln – ich rechne zwei große Süßkartoffeln pro Person
1 EL Olivenöl auf je vier Süßkartoffeln
1 EL Salz auf je vier Süßkartoffeln
Pfeffer nach Geschmack
Red Hot Curry
(ich mag es gern scharf und benutzte deswegen noch die Chili-Mühle von Jamie Oliver)

evtl. etwas Speisestärke

Ich schneide die Süßkartoffeln in Pommesform. Sie kommen in den Gefrierbeutel und dann werden Olivenöl und alle Gewürze hinzugeben. Pfeffer, Curry und Chili kommen je nach Geschmack dazu, ich selbst nehme auch hier einen Esslöffel auf je vier Süßkartoffeln. Dann den Gefrierbeutel schließen und gut durchschütteln, damit sich die Gewürze gut verteilen. Die Sache mit dem Gefrierbeutel ist auch deshalb so praktisch, weil man die Pommes gut vorbereiten und dann noch einige Stunden im Beutel aufbewahren kann, bevor sie in den Ofen kommen.

Sie kommen bei 180º für gut zwanzig Minuten in den Ofen. Es ist ziemlich schwierig, sie ohne viel Fett wirklich knusprig zu bekommen, dabei hilft: Speisestärke. Die kann man mit in den Beutel geben (lieber etwas weniger als zuviel!) und mit den Gewürzen zusammen verteilen! Ansonsten könnt ihr die Menge an Öl natürlich beliebig erhöhen; da die Burger aber solche Kalorienbomben sind, spare ich das Öl lieber ein.

Bei Burgern hat ja jede Familie so ihr eigenes Hausrezept – bei uns gibt’s die Patties medium mit Cheddar auf ein möglichst schmales Brötchen (ich finde, die „normalen“ Burgerbrötchen aus dem Supermarkt sind so dick und muffelig, dass sie viel zu viel Geschmack verschlucken. Aber jede Familie…;) ). Dazu Rucola und – heute – Bacon Jam. Und schon bin ich mehr als glücklich!

Zu so einer richtigen Football-Party gehört neben gutem Essen auch die richtige Deko für die richtige Mannschaft. Ich kann euch sagen, wir hatten sooo viel Spaß mit diesen selbstgemachten Photoprops:

 

Ich wollte schon zu Weihnachten welche haben, aber aufgrund des Zeitmangels…naja, ihr kennt die Geschichte. Bis zum nächsten Wochenende sollen noch ein paar dazu kommen. Anfang Februar ist der Spuk dann ja auch schon vorbei! Und ich habe dann keinen guten Grund mehr, Nachos mit Käsesauce zu essen. 😉

Comments (6)

 

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

  • Seelenverwandt – gar keine Frage!!!
    Guck mal hier
    http://www.wissenswuerze.de/wordpress/der-burger-des-monats/
    oder hier
    http://www.wissenswuerze.de/wordpress/der-burger-des-monats-2/
    Absolut empfehlenswert beide. 🙂
    Mehr sollten folgen sind aber noch nicht fertig gezeichnet. Na ja ich und meine ambitionierten Pläne.
    Cheddar ist bei uns auch gesetzt und wir nehmen immer sogenannte Toasties anstelle dieser komischen Burgerbrötchen 🙂
    Das mit der Speisestärke werde ich unbedingt mal ausprobieren. Supertipp – Danke.

    Liebe Grüße
    Tanja

    Und nur weil ich das eben vergessen habe: Das geräucherte Paprikapulver (Pimenton) ist eines meiner liebsten Gewürze momentan. Bei uns kriegt man es übrigens regulär im Supermarkt in scharf und mild.

    • Liebe Tanja,

      deine Zeichnungen sind ja der Hammer! Danke für die Links 🙂

      In Münster ist das mit dem geräucherten Paprikapulver echt nicht so einfach, was vielleicht daran liegt, dass wir so viele minikleine Supermärkte haben. Aber du hast Recht, bei näherem Hinsehen habe ich es jetzt auch schon mehrmals entdeckt. Ich überlege noch, was man damit alles anstellen kann, hast du da heiße Tipps?

      Viel Spaß und Erfolg bei Deinen Seminaren! Ach, es ist ja Freitag – dann erstmal ein schönes Wochenende! 🙂

      Liebste Grüße

      Marina

      • Also wo soll ich denn da anfangen 🙂

        Ich gebe das geräucherte Pulver sehr gerne in:
        Nudelsossen,
        Dips (noch klein geschnittene getr. Tomaten und Oliven dazu und ein bißchen Parmesan – super),
        Quiche, wenn Schinken, Paprika oder Tomate in der Füllung ist
        Ich habe es auf die Käsesterne vom Post aus meiner küche Paket gestreut
        Salatsoße je nach Salatkomponenten
        Gewürzbutter
        Pommes
        Burger-Soße…

        Wenn ich noch ne Weile überlege, fällt mir bestimmt noch mehr ein.
        Ich habe es pur und mit Salz gemischt im Gebrauch.

        Viel Spaß damit und wenn Du es gar nicht kriegst, melde Dich, dann schick ich Dir welches 🙂

        Und Danke für das Feedback zu den Burger-Zeichnungen 🙂

        Heute ist Burger-Freitag – ich werde zum ersten Mal die Buns selbstgemacht benutzen. Ich werde berichten

        Liebe Grüße und ein wunderbares Wochenende
        Tanja

    • Liebe Tanja,

      danke für die Tipps zum Paprikapulver, ich werde mich mal ans Testen machen 😉 Wie sind deine Burger geworden? Bin ja gespannt, ob du da ein heißes Rezept für mich hast!

      Liebste Grüße und einen schönen Sonntag!

      Marina