Packliste: Das gehört in deinen Rucksack für eine Yosemite-Wanderung

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Wanderrucksack

– Die richtige Trinkflasche und ausreichend zu trinken: Gerade im Sommer kann es im Yosemite sehr heiß werden und nicht alle Wanderwege bieten Schatten, auch wenn man das gern glauben möchte, wenn man auf Foto die vielen Bäume sieht und an die berühmten Redwoods denkt. Meine Trinkflasche ist zwar ein wenig schwerer im Rucksack, aber mir gefällt, dass mein Getränk darin stundenlang schön kalt bleibt. Ihr könnt natürlich eine leichtere Flasche wählen, aber generell solltet ihr darauf achten, eine wiederverwendbare Flasche mitzunehmen – auf allen Wanderwegen gilt die Devise, dass ihr euren Müll nirgends lassen dürft. Also macht ihr euch das Leben einfacher, wenn ihr von vornherein so wenig Müll wie möglich produziert 🙂 Geht außerdem nicht davon aus, dass es überall an der Strecke Trinkwasser gibt und nehmt pro Person mindestens 3 Liter für eure Wanderung mit. Bonustipp: Für den Fall, dass ihr euch nicht sicher seid oder doch mal zu wenig Wasser dabei habt, lohnt es sich, diesen Strohhalm zu haben. Mit dem könnt ihr bedenkenlos aus dem nächsten Fluss trinken, denn er hat einen eingebauten Filter.

– Snacks: Nehmt genug zu essen mit auf die Wanderung und achtet darauf, dass ihr eurem Körper gebt, was er braucht, und ihr trotzdem nicht zuviel Platz in eurem Rucksack mit Snacks belegt. Den braucht ihr ja schon für Wasser! Ich nehme am liebsten Äpfel und/oder Bananen, Nuss- und/oder Proteinriegel und, typisch für Amerika, Beef Jerky mit. Es gibt im Yosemite Valley, am Glacier Point und in Tuolumne Meadows kleine Läden und Imbissbuden, aber der Weg dazwischen kann sehr, sehr lang werden – vor allem mit knurrendem Magen.

– Sonnenbrille

– Sonnenschutz

– Mückenspray: Anders als in Deutschland findet ihr in Amerika auf allen Mückensprays, die ich bisher gesehen habe, meist unübersehbar die Angabe, wie hoch der Anteil von DEET im Produkt ist. Anfangs habe ich geglaubt, je mehr desto besser, kann euch aber sagen: Die Produkte mit einem Anteil von über 50 % sind echt aggressiv, beissen in den Augen und legen sich auf die Lippen, sodass noch Stunden später jeder Griff zur Trinkflasche ein Abenteuer ist. Uäh. Der Anteil sagt auch nichts darüber aus, wie gut ihr geschützt seid, sondern nur, wie lange. Ich habe mittlerweile ein Spray mit 25 %, das super wirkt und das ich ungefähr alle 2 Stunden neu auftrage. Ihr solltet wirklich auf gar keinen Fall auf das Spray verzichten – es ist nach Wasser eigentlich die wichtigste Ausrüstung in eurem Rucksack.

– Handy und Akkupack: Auch wenn euer Handy sehr wahrscheinlich kaum Empfang hat, nehmt es unbedingt mit und sorgt dafür, dass es genug Batterie hat. Falls nicht, packt noch ein aufgeladenes Akkupack ein. Ihr wisst nie, wann ihr im Park mal Hilfe benötigt. Es gibt viele wilde Tiere wie Bären und Berglöwen, man kann umknicken oder stürzen, erschöpft sein oder sich verlaufen; das Wetter ist je nach Höhenlage unberechenbar.

– Reiseführer: Was für euren gesamten Besuch im Yosemite gilt, ist auch beim Packen & Wandern wichtig – die Vorbereitung! In meinem Lieblings-Reiseführer sind die besten Wanderungen detailliert beschrieben, inklusive der Dauer der Wanderung, der Strecke, die man zurücklegt, und der Höhenmeter. Auch super hilfreich ist die amerikanische App AllTrails, denn dort findet ihr zusätzlich noch Tipps von Leuten, die die jeweilige Strecke schon gewandert sind, und könnt euch das Kartenmaterial herunterladen. Das ist vor allem gut, weil mobiles Internet im Park so gut wie gar nicht vorhanden ist – auch deswegen ist die Vorbereitung so wichtig, denn „ich guck das schnell mal bei Google nach“ funktioniert im Yosemite eigentlich nie. Wenn ihr in den Park fahrt, bekommt ihr zusätzlich noch die aktuellste Broschüre und eine Karte. Auch darin sind sehr nützliche Infos enthalten, zum Beispiel, ob es derzeit Feuer gibt, Straßen gesperrt sind, etc. Und im Zweifel kann ich euch empfehlen, vor jeder Wanderung mit einem der vielen Ranger zu sprechen. Die sind nicht nur super nett, sondern haben einfach unglaublich viele Tipps und Insiderwissen.


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