In der Weihnachtsbäckerei: Zimtsterne

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Sie sind der Klassiker in der Weihnachtszeit, und ich selbst esse sie so, so, so gern: Zimtsterne. Dabei finde ich es gar nicht so einfach, sie selbst zu backen. Die kleinen süßen Dinger werden nämlich zumindest bei mir entweder wahre Klebebrocken oder so staubtrocken und hart, dass man sie als gefährliche Wurfgeschosse einsetzen könnte (was ja, wenn ich so darüber nachdenke, bei dem ein oder anderen Familienstreit zum Feste gar kein Nachteil sein muss). Was habe ich also beim Backen gelernt? Man sollte die Kleinen früh genug aus dem Ofen nehmen 😉

Ihr braucht für ca. 40 Zimtsterne:

  • 3 Eiweiße (Größe M)
  • 200 gr Puderzucker
  • 400 gr gemahlene Mandeln
  • 1 EL Zimt
  • 1 EL frisch gepressten Zitronensaft
  • Backpapier
  • 1 Gefrierbeutel
  • 25-50 gr gemahlene Mandeln zum Ausrollen
  • eine Stern-Ausstechform
  • ein wenig Puderzucker zum Arbeiten

Auf geht’s! Legt zwei Backbleche mit Backpapier aus. Dann verquirlt ihr mit eurem Handrührer zwei Eiweiße, bis sie ganz steif sind. Gebt währenddessen 100 gr des Puderzuckers esslöffelweise hinzu und schlagt die Masse weiter, bis der Eischnee sehr schaumig und dick ist. Vermischt die Mandeln mit dem Zimt und hebt sie unter den Eischnee. Der Teig sollte feucht und ein bisschen (!) klebrig sein.

Schneidet zum Ausrollen einen Gefrierbeutel auf und klappt ihn auseinander. Je nach Oberfläche, auf der ihr ausrollt, könnt ihr ihn auch noch mit ein bisschen Tesa befestigen. Streut die gemahlenen Mandeln darauf und rollt den Teig ca. 1 cm dick aus. Wenn ihr jetzt die Sterne ausstecht, taucht die Form vorher jedes Mal in ein wenig Puderzucker, damit sie nicht anklebt. Legt eure Sterne auf die Bleche. (Falls ihr den Teig dünner ausrollt, werdet ihr jetzt merken, dass ihr noch ein drittes Blech benötigt 😉 )

Der Backofen wird auf 150º vorgeheizt. Schlagt das dritte Eiweiß ganz steif und mischt es mit dem restlichen Puderzucker und Zitronensaft, bis eine streichfähige Baisermasse entstanden ist. Bepinselt die Sterne dick mit dieser Masse.

Auf unterer Schiene je ein Blech der Sterne ca. 15 Minuten lang backen und darauf achten, dass die Glasur weiß bleibt und der Teig sich noch feucht anfühlt, sonst bekommt ihr am Ende oben erwähnte Wurfgeschosse…

Ich habe ein paar Sterne nach dem Abkühlen in diese Häuschen-Verpackung gefüllt, die ich persönlich total super finde – habe ich nicht gesagt, dass ich Häuschen liebe?! – und verschenkt. Ich glaube, in Zukunft wird es hier noch weitere Keks-Geschenke geben 🙂

Comments (2)

 

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  • Ohhh fein, liebst Marina!
    Die liebe ich auch!
    Und ja, sind gar nicht so einfach zum machen, ich kenne das mit den Kebebrocken!
    *lach* *lach*
    Ich wünsche dir eine feine kalifornische Vorweihnachtszeit!
    Viele Küsse!
    Maria
    P.s.: Und Häuschen liebe ich auch! <3

    • Vielen lieben Dank! Ich war dieses Jahr wirklich nicht sonderlich erfolgreich beim Backen, die Umstellung bei so vielen Zutaten und dann noch der Gasofen haben mich daran gehindert 😉 Ich schicke dir viele liebe Grüße <3